Das interdisziplinäre Gefäßzentrum am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen ist zum dritten Mal in Folge von wissenschaftlichen Fachgesellschaften ausgezeichnet worden: Es ist von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA), der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) sowie der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) zertifiziert. Damit gehört das Zentrum zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die diese medizinisch höchst bedeutende Qualitätsauszeichnung aller drei Fachgesellschaften erhalten haben.

„Unser Zentrum für Gefäßmedizin zeichnet sich durch eine umfassende ambulante und stationäre Versorgung aus, die von qualifizierten Fachärzten und Assistenzberufen ausgeführt wird“, freut sich Dr. med. Thomas Nowak, Chefarzt und Leitung des Zentrums für Gefäßmedizin in Essen-Rüttenscheid, über die dreifache Zertifiezierung. „Hohe Fallzahlen, die Teilnahme an qualitätssichernden Maßnahmen, die interdisziplinäre Patientenbetreuung sowie die Weiterbildungsermächtigung als zertifizierte Fortbildungsstätte der Fachgesellschaften unterstreichen die jahrzehntelange Erfahrung und Expertise unseres Teams.“

Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Patienten nutzen die Ärzte im Alfried Krupp Krankenhaus innovative diagnostische Verfahren bei der Untersuchung, wobei möglichst auf den Einsatz der Röntgenstrahlung verzichtet wird. Zum Einsatz kommen modernste Medizintechniken der Angiologie. Bildgebungssysteme wie MRT und CT sowie minimal-invasiven Verfahren ermöglichen es der Interventionellen Radiologie, höchst-präzise Untersuchungsergebnisse des Gefäßsystems für eine optimale und maßgeschneiderte Therapie zu gewinnen.

 „Für die Patienten im Gefäßzentrum bietet die vertrauensvolle Zusammenarbeit der medizinischen Fächer viele Vorteile. Wir bringen umfangreiche diagnostische Möglichkeiten in das Gefäßzentrum ein. In der Therapie sind wir seit vielen Jahren bei intrakraniellen oder intraspinalen Gefäßerkrankungen erfolgreich“, betont Prof. Dr. René Chapot. Die Expertise des Chefarztes der für Klinik für Radiologie und Neuroradiologie ist international gefragt.

Das Behandlungsspektrum im Zentrum für Gefäßmedizin umfasst alle arterielle und venöse Durchblutungsstörungen, Gefäßverengungen sowie anderen Erkrankungen der Blutgefäße. Die Fachärzte bieten von medikamentösen Behandlungen über kathetergestützte Interventionen bis hin zu minimal invasiven Eingriffen das komplette Spektrum an modernen Therapien an.

Das Gefäßzentrum ist insbesondere spezialisiert auf die Behandlung von Patienten, die unter Verengungen und Verschlüssen von Schlagadern leiden. Hierbei ist die Wiedereröffnung von Hirnarterien und Beinarterien sowie die Versorgung von Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) mit offen-chirurgischen und kathetergestützten Techniken im ganzen Körper ein ganz besonderer Schwerpunkt. Mittels der Rotationsatherektomie können die Ärzte beispielsweise Kalkablagerungen in den Arterien des Oberschenkels und in der Leistengegend nahezu vollständig entfernen und so eine ausreichende Durchblutung in den Beinen wiederherstellen. Das befreit Patienten von starken Schmerzen und kann bei der Gefahr eines Beinarterien-Verschlusses Leben retten. Bei größeren Gefäßen mit starker Kalkablagerung im Oberschenkel und in der Leistengegend setzen die Ärzte des Gefäßzentrums den BYCROSS-Katheter ein. Und das mit so viel Erfolg, dass die Klinik die Auszeichnung „Center of Excellence“ erhielt.

Patienten, die an Erkrankungen wie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), Arteriopathien, Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) der peripheren und Hirn-versorgenden Gefäße, dem diabetischem Fußsyndrom oder rheumatischen Erkrankungen (Vaskulitis) oder einem Bauchaortenaneurysma leiden, können zur Erstuntersuchung in die Gefäßsprechstunde kommen. Fachärzte aus der Gefäßchirurgie, Angiologie, Interventionellen Radiologie, Nephrolgie und Neurologie arbeiten hier eng zusammen, um rund um die Uhr die bestmögliche Behandlung für jeden Patienten zu finden. Das Wundmanagement am Alfried Krupp Krankenhaus ist durch die Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) zertifiziert.

Da Gefäßleiden häufig mit weiteren Erkrankungen einhergehen, werden alle Aspekte der Gesundheit des Patienten im Zentrum für Gefäßmedizin ganzheitlich betrachtet. Durch die enge Zusammenarbeit der Ärzte im Zentrum – auch mit den Herzspezialisten – profitieren die Patienten von verkürzten Wartezeiten, vermeiden Doppeluntersuchungen und erleben einen komfortablen Ablauf.

Weitere Informationen: Zentrum für Gefäßmedizin

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